Wing Commander Online Chat- und Forenrollenspiel

Kappa Terminal
Sternzeit: 2701.292
SIS - Schiffsinformationssystem TCS Sewastopol
Kommandant: Typhoon
Spielleiter: Typhoon, Shuriken, WarLord
Co-Spielleiter: Sternenvogel
Geschwaderführer: Dove, Mako
Berichtschreiber: Joke, Widowmaker
 
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Die Sewastopol war das zweite von drei Vor-Dreadnought Linienschiffen der Petropawlowsk-Klasse der Kaiserlich-Russischen Marine. Alle drei gingen im Russisch-Japanischen Krieg 1904–1905 verloren. Die Sewastopol (russ. Севастополь) wurde 1892 in der Putilowwerft[1] in St. Petersburg auf Kiel gelegt, im Juni 1895 von Stapel gelassen und 1897 in Dienst gestellt. Sie diente in der russischen Pazifikflotte mit Heimathafen in Port Arthur und nahm am 10. August 1904 an der Seeschlacht im Gelben Meer teil, bei der es dem russischen 1. Pazifik-Geschwader unter Admiral Wilhelm Withöft nicht gelang, aus Port Arthur auszubrechen. Im Hafen von Port Arthur eingeschlossen, wurden die meisten russischen Schiffe im Verlauf der japanischen Belagerung nach und nach von schweren Landbatterien (28-cm-Krupp-Haubitzen, die 500 kg schwere panzerbrechende Sprenggranaten verschossen) versenkt oder kampfunfähig geschossen.

Das Linienschiff Poltawa sank am 5. Dezember 1904, gefolgt zwei Tage später von dem Linienschiff Retwisan und am 9. Dezember von den Linienschiffen Pobeda und Pereswet sowie zwei Kreuzern. Die Sewastopol erhielt bei dem Bombardement fünf schwere Treffer, konnte sich aber schließlich aus dem Feuerbereich der japanischen Batterien retten. Daraufhin sandte Admiral Togo in den folgenden drei Wochen nacheinander sechs Wellen von Zerstörerangriffen gegen das letzte verbliebene russische Schlachtschiff in Port Arthur. Insgesamt 124 Torpedos wurden auf die Sewastopol abgeschossen, die zwar schwer beschädigt wurde, aber trotzdem teilweise kampfbereit blieb. Ihrer Gegenwehr erlagen zwei Zerstörer, die versenkt wurden, und sechs weitere wurden beschädigt. Als Port Arthur am 2. Januar 1905 schließlich kapitulierte, ließ Kapitän Nikolai von Essen das schwer angeschlagene Schiff bei etwa 55 m Wassertiefe von der eigenen Besatzung durch Öffnen der Bodenventile versenken. Das zweite Kriegschiff mit diesen Namen das dritte von vier Dreadnought-Linienschiffen der russischen Gangut-Klasse. Schwesterschiffe waren neben der Gangut die Petropawlowsk und die Poltawa. Die vier Einheiten waren die ersten russischen Dreadnoughts. Da russische Werften wenig Erfahrung mit dem Bau moderner Großkampfschiffe hatten, wurden italienische, deutsche (Blohm & Voss) und schottische Entwürfe angefordert, was letztendlich zu einem recht eigenwilligen Design führte. Die Sewastopol wurde 1909 in St. Petersburg auf Kiel gelegt, im Oktober 1911 vom Stapel gelassen und im November 1914 fertiggestellt. Während des Ersten Weltkrieges diente sie in der Baltischen Flotte der russischen Marine. Nach der sowjetischen Revolution wurde sie in Parischskaja Kommuna (Pariser Kommune) umbenannt. Da alle russischen Dreadnoughts im Schwarzen Meer im Ersten Weltkrieg oder im folgenden Bürgerkrieg verloren gegangen waren, wurde das Schiff 1929 ins Schwarze Meer verlegt, wo es während des Zweiten Weltkriegs zum Einsatz kam. 1943 wieder umbenannt in Sewastopol, wurde das Schiff 1957 abgewrackt.

Es dauerte fast 200 Jahre bis eines der resten Raumschiffe der vereinten Erdnationen wieder den Namen Sewastopol trug. Nach Gründung der Raummarine der Konföderation wurde der Name jedoch wieder ein Traditionsname und verschiedene Schiffe von Fregatten bis zum Träger wurden von diesem Namen geziert.

2684 stellte die TCN fest das in ihrer Flotte noch ein Schiffstyp fehlt. Midwayträger mit ihren 260 Maschinen sind extrem teuer im Bau und im Unterhalt und das Schiff kann sich im Nahkampf fast gar nicht verteidigen. Kreuzer der Plunkett Reihe hingegen können im Nahbereich gut austeilen sind aber über die Entfernung chancenlos und müssen immer von Schiffen begleitet werden die für eine Jägerdeckung sorgen. Da Zeit und Geldmittel knapp sind wurde beschlossen keine komplett neue Schiffsklasse zu entwerfen sondern eine vorhandene zu modifizieren. So entstand ein Schiff das zwar auf einen vorhandenen Rumpf aufbaut aber mit dem Original fast nichts mehr gemeinsam hat, der erste Plunkett 2 Prototyp. Das Schiff ist mit einer Reihe von Neuerungen ausgerüstet worden um seine Schlagkraft und Standfestigkeit zu erhöhen. Der Rumpf wird durch starke Schilde und einer dicken Panzerung geschützt und ist mit einer beeindruckenden Anzahl von Waffen bestückt. 36 Geschütztürme verteidigen das Schiff gegen kleinere wendige Angreifer. Und auch gegen GKS ist man mit 8 schweren Zwillingstürmen gepaart mit Anti-GKS-Raketen- und Torpedowerfern sehr gut bestückt. In Zusammenspiel mit den besten Zielcomputern und Sensoren die dem Militär zu Verfügung standen ergibt sich eine beeindruckende Feuerkraft. An Bord ist Platz für ein Geschwader aus 45 Maschinen und ein paar Marines. Aus Platzgründen können allerdings immer nur 12 Maschinen auf einem der beiden Flugdecks stehen. Die anderen sind in einer Art „Parkhaus“ in der Schiffsmitte gelagert. Per Computer können die Flugdecks also die Maschinen so abrufen wie sie sie brauchen. Mit der Munition wird es genau so gehandhabt. Auch sie lagert sicher in der Schiffsmitte und wird per Aufzug zu den Flugdecks gebracht um Munitionsexplosionen zu vermeiden. Drei riesige Triebwerke geben dem Schiff eine für die größe sehr gute Beschleunigung. So ist die Sewastopol durchaus in der Lage als Flagschiff einer Flotte zu operieren. Es ist klar das 45 Jäger keinen Midwayträger ersetzen können aber trotzdem sollte die Schlagkraft für kleine und mittlere Gefechte mehr als ausreichend sein.

Geplant war der Stapellauf Anfang 2689 der aber aufgrund mehrer Änderungen verschiedener Systeme während der Testphase immer weiter nach hinten verschoben werden musste. Auch die Spaltung der TCN in Erdtreue Truppen und Exilanten warf einen langen Schatten auf die bevorstehende Laufbahn des Schiffes. Als an Sylvester fast alle Truppen auf der Erde feierten und somit die Bewachung der Sewastopol im Dock auf ein Minimum gesunken war wurde sie geentert und entführt. Verantwortlich für diese Tat waren Lt KipDotter der auf dem Mond in der Forschung arbeitete und daher gute Einsicht in das Projekt Sewastopol hatte und Colonel Paladin der mit einer Gruppe Exilantenmarines die Enteraktion durchführte. Es gelang den beiden, den Marines und einer kleiner Gruppe Techniker die Kip ausgesucht hatte das voll bestückte Schiff fast ohne Schäden aus dem Solsystem zu bringen und sich mit der Exilantenflotte zu treffen.

Dort angekommen wurde die Sewastopol der Firewall Battlegroup angegliedert bis der Bedarf an einer neuen Battlegroup immer größer wurde. So wurden die Piloten des 278 Luft/Raumjägergeschwader die "Engel der Apokalypse" auf der Sewastopol stationiert da das Schiff ja schon mit Jägern bestückt war. Aus dem stetigen Strom der Flüchtlinge wurden genug herausgefiltert die eine entsprechende Ausbildung hatten um die Crew der Sewastopol zu stellen die immerhin über 1300 Personen umfasst.

Im folgenden Jahrzehnt flogen das 278th Einsätze im gesamten Sektor unter der Führung von Admiral Paladin ehe sie für eine kurze Episode umbenannt wurde und von den Sacred Warriors verwendet wurde. Als auf der TCS Yamato ein Führungswechsel stattfand, übernahm Commodore Jonathan "Typhoon" West mit seinen Engeln und dem auf der Yamato gegründeten 58th Tactical Squadron "Starwolves" wieder die Lady Sewa. 2696 bis 98 kämpften sie an vorderster Front bei der Sol-Offensive und konnte sich gegen mehrere Battlegroups der Loyalisten behaupten. 

Im nachfolgenden Nephilimkonflikt übernahm die Sewastopol größtenteils defensive und diplomatische Aufgaben. Die Gründung der Freien Repbulik Argent ist ein Zeugnis der diplomatischen Bemühungen von John Avery und Dr. Cassandra Maguire das es doch Frieden im Weltall geben kann.

Damit der Bordalltag in ruhigen Schienen verläuft, gibt es an Bord der TCS Sewastopol verschiedene Departments, welche alle ihre Zuständigkeiten haben. Für die Raumfahrer ist es einfacher sich zu orientieren und die Einsatzbereitschaft kann jederzeit gewährleistet sein. In dieser Übersicht stellen sich die verschiedenen Departments vor.

Das Executive Department ist für rein für die Verwaltung an Bord zuständig. Alle Anträge an Bord laufen durch diese Abteilung, die an an die gute alte Zahlmeisterei erinnert. Allerdings erhält man aus rechtlichen Gründen keinen Zugang. Anträge welche angepasst oder verbessert werden müssen mit dem jeweiligen Departmentleiter abgeklärt werden.

Im Operationdepartment ist die Schiffsführung versammelt: Kommando, Intelligence, Taktik, Signal uvm. findet sich in diesem Bereich. Ebenso in diesem Bereich ist der Carrier Air Wing gegliedert um eine nahtlose Kommunikation mit der kämpfenden Truppe (Piloten und Marines) zu gewährleisten.

 

 
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