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Völkerbuch
Im Völkerbuch sind alle Informationen der uns bekannten Rassen zusammengetragen. Es wird von der Abteilung 3 - Storyline und Budget gepflegt. Wenn Du neue Informationen über ein Volk erhalten hast, kannst Du diese hier direkt einpflegen. Die A3 wird Deine Änderungen und Ergänzungen prüfen und entsprechend bearbeiten.

Einige Rassen haben sich in mehrere politische Untergruppen aufgeteilt. Die untereinander bestehenden Beziehungen sind neuerdings hier im Völkerbuch dargestellt (ehemals Fraktionsbeziehungen)

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Rasse Mantu
Aussehen:

Aus der Distanz sehen Mantu den Menschen ähnlich, doch damit enden auch schon die Gemeinsamkeiten. Mantu sind meist etwas größer (Bis zu zu 2 Meter) und haben einen weit schlankeren und zerbrechlicheren Körperbau. Ihre Haut variiert in verschiedenen Blautönen und ist absolut haarlos, desweiteren zeichnet sie ein völliges Fehlen von Ohren aus, welche lediglich aus Hohlräumen bestehen, die durch hochempfindliche innere Teile mehr Frequenzen aufnehmen können als menschliche. Die Wahrnehmung der Mantu ist der menschlichen weit überlegen, ihre Sinne sind schärfer und ihre Gewandheit übertrifft die Leistungsfähigkeit von Hochleistungssportlern.

Ihre Finger sind vielgelenkig und wirken auf Menschen wurmartig. Der Körper eines Mantu enthält kein Fett und ihre Muskeln sind äusserst dehnbar, ebenso sind ihre Knochen hohl und daher leichter als die eines Menschen. Die inneren Organe unterscheiden sich gänzlich von den menschlichen und zeichnen sich durch große Effektivität aus, welche offenkundig auf die Steigerung ihrer Wahrnehmung und Reflexe fokussiert sind, wodurch ihre extreme Affinität zu Feuerwaffen noch verstärkt und gefördert wird.

Ihre Gehirnmasse entspricht etwa der menschlichen, jedoch zeichnen sie sich durch weit stärker entwickelte Ganglien und eine größere Verzweigung der synaptischen Verbindungen aus, wodurch ihnen eine beschleunigte und effektivere Informationsverarbeitung zu eigen ist und ihren Intellekt deutlich über den menschlichen Standard hinaus erhebt. Da die Mantu großen Wert auf ihre Überlegenheit legen, wird der Nachwuchs gezielt selektiert, indem die Kinder mit Hilfe von künstlicher Befruchtung "gezüchtet" werden. Lebendgeborene Mantu sind selten.

Ihr Körperbau lässt auf eine geschätzte Lebensdauer von etwa 80-100 Standardjahren schätzen, welche möglicherweise durch medizinische Unterstützung insbesondere bei hochrangigen Mitgliedern der Mantu-Gesellschaft noch darüber hinaus verlängert werden kann.

Herkunft:

Sie kamen aus den Tiefen des Weltraums... niemand wusste, woher sie kamen oder warum sie uns mit Krieg überzogen. Doch obwohl ihre Ursprünge und Wege verborgen waren, offenbarte sich ein einfacher Marschplan: sie reisen... sie landen... und dann besetzen sie. Jetzt sind sie hier, in unserem Teil der Galaxie, um uns dasselbe anzutun wie so vielen anderen. Und sie WERDEN es tun - bis sie jemand aufhält... (- Fragment einer alten Audio-Aufzeichnung, Quelle unbekannt) Wenig ist bekannt über die wahren Ursprünge der Mantu, welche vom Staub der Jahrhunderte verwischt und somit verloren gegangen sind.

Nur eine Handvoll archaischer Fragmente, erbeutet von den Händen abenteuerlustiger Xeno-Forscher, geben uns einen kleinen Einblick in die Vergangenheit dieses gewaltigen Volkes. Anders als die Menschen oder die anderen bekannten Völker sind die Mantu keine natürlich durch Evolution und Selektion entwickelte, sondern künstlich geschaffene Rasse. Ihre Erschaffer, von denen in den fragmentarischen Texten nur als Die Alten die Rede ist, war ein mächtiges Volk - den Legenden zufolge waren sie in der Lage, ganze Sterne ihrem Willen zu unterwerfen. In ihrer grenzenlosen Macht fühlten sie sich wie Götter und verweigerten sich selbst die Herablassung zu niederen Arbeiten, so schufen sie in den Himmelsschmieden die Mantu als Diener.

Doch die Alten begingen einen folgenschweren Fehler: sie schenkten den Mantu große Intelligenz, auf dass die Diener ihre Befehle zu verstehen in der Lage waren. Jedoch wurden die Mantu ZU intelligent, und es dauerte nur wenige Jahrzehnte, bis sich ein Führer unter den Mantu erhob und die Sklaven gegen ihre Herren führte. Die Alten, in ihrer grenzenlosen Arroganz, hatten keinerlei Vorsichtsmaßnahmen für einen solchen Fall errichtet und binnen weniger Jahre waren sie vollständig ausgelöscht, während die Mantu nun ihren Platz als Diener aufgaben und die neuen Herren wurden, sich einem gigantischen Reich gegenüber sehend, welches unter den Erschütterungen des Machtwechsels ins Wanken geraten war und auseinanderzufallen begann.

Doch nicht nur diese Gefahr für die Reichsstruktur barg den Keim für ihre Vernichtung, sondern auch das Wissen, dass jeder Mantu das Schicksal der Alten teilen könnte, wenn sich seine Brüder gegen ihn wenden würden, so begann der Große Bürgerkrieg der Mantu. Es dauerte 250 Jahre, ehe ein mächtiger Anführer - Shakra - als Kriegsherr der Mantu aufstieg. Er vermochte die wütenden Parteien der Mantu zu unterwerfen und ordnete das Volk in die Kabalen, jede mit gleichen Rechten ausgestattet und nur ihm selbst, dem Kaiser, unterworfen. Unter seiner Führung ging das Reich seiner ersten Blütezeit entgegen, während die Kabalen sich gegenseitig mit Misstrauen belauerten. Nach dem Tod von Shakra, 370 Jahre später, entstanden neue Unruhen, als die Kabalen über den Nachfolger zerstritten waren... dieser mündete beinah in einen neuen Bürgerkrieg, jedoch gelang es den Hohen Führern der Kabalen im letzten Augenblick eine friedliche Einigung zu erreichen, da die Schrecken des Ersten Bürgerkriegs noch äusserst präsent waren: künftig würde der Kaiser gewählt, von einem Gremium der Hohen Führer und der Regenten der Provinzen ihres durch die innere Zerrissenheit stark geschrumpften Reiches.

Durch diese neue, wenn auch weiterhin von Vorsicht und Misstrauen geprägte Einigkeit gelang es den Mantu, die verlorenen Provinzen eine nach der anderen zurückzugewinnen, bis das Reich nahezu wieder die alten Ausmaße erreicht hatte. Doch dann befahl der Kaiser, der seit dem Konzil der Hohen Führer den Titel "Unberührbarer" trug, einen folgenschweren Weg: den Ersten Vorstoß in die Milchstraße, wo sie auf das stolze Kriegervolk der Kilrathi trafen. Zum ersten Mal waren die Mantu auf einen Gegner getroffen, den sie nicht infiltrieren oder durch ihre Technologie niederringen konnten, da die Kriegskunst der Kilrathi diesen Nachteil auszugleichten vermochte. Nach 100 Jahren erfolgloser Schlachten stand dieser Feldzug vor einer Patt-Situation, was zu schweren inneren Unruhen führte, da der Unberührbare die Erwartungen nicht zu erfüllen vermochte.

Es folgte der Zweite Bürgerkrieg, welcher nur wenige Jahre andauerte, die Mantu jedoch zwang den Feldzug abzubrechen. Mangels Technologie, die Herkunft der Mantu zu ergründen verblieben die Kilrathi unfähig den Krieg fortzusetzen und so wurden die Mantu zunächst zur Geschichte, und mit den Jahren zu einem Mythos. Bis Heute. Mit nie gekannter Einigkeit sind die Mantu zurückgekehrt, um ihren einst begonnen Feldzug siegreich zu vollenden... jedoch mussten sie feststellen, dass eine neue Rasse den Aufstieg in der Milchstraße begonnen hatte, und es wurde beschlossen, dieses Volk zum Werkzeug der Rache werden zu lassen, um sich nach Ende des Feldzugs die Überreste beider Rassen und ihrer Gebiete dem großen Mantu-Imperium anzugliedern. Daran scheiterten sie jedoch. Welche Konsequenzen daraus gezogen werden bleibt im Verborgenen.

Gesellschaft:

Die Mantu-Gesellschaft ist auf ihre Weise einzigartig unter den Völkern. Sie starten immer wieder politische Feldzüge, um ihr Reich zu vergrößern und neue Rassen unter ihre Kontrolle zu zwingen, da sie jede andere Spezies als minderwertig betrachten. Ihre stärkste Waffe in diesen Feldzügen ist neben ihrer hochentwickelten Technologie ihre eigene Kultur. Die Mantu-Gesellschaft besteht aus exakt 4 Gruppierungen, sogenannten Kabalen, die sich in einem sozialen Bildgefüge als Tetraeder mit 4 sich gegenseitig stützenden, gleich großen Seiten, repräsentieren in deren Zentrum der sogenannte „Schwerpunkt“ liegt – der Herrscher des Mantu-Reichs, im Zentrum seiner Kinder.

Diese Selbstbetrachtung wird, zumindest in der von Menschen bewohnten Zone, mit dem „Prinzip der 5 Elemente“ erklärt: Feuer, Wasser, Erde und Luft. Die 4 klassischen Elemente, welche vereint die Welten dominieren. In ihrem Mittelpunkt steht das 5. und mächtigste Element: die Leere, welche den Weltraum widerspiegelt und in welchem die Elemente keine Macht besitzen, die aber von der Leere selbst kontrolliert werden. Wasser-Kabale Die Wasser-Kabalebe steht aus Mantu, die frei zwischen politischen Methoden und Waffengewalt pendeln, je nach Bedarf der gegenwärtigen Situation. Für gewöhnlich übernehmen sie die Aufgabe als Späher der Mantu-Expedition, um den Weg zu ebnen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die ersten Mantu in SOL Angehörige der Wasser-Kabale waren.

Sie bevorzugen das Leben in den Bauten ihrer „Zielspezies“, als harmlos wirkende Gäste... Feuer-Kabale Die Feuer-Kabale stellt den Hauptanteil der mächtigen Streitkräfte der Mantu. Sie sind hochspezialisierte Kämpfer und dominieren die militärischen Strukturen des Mantu-Reichs. Aus ihren Reihen rekrutieren sich nahezu alle Angehörigen der bewaffneten Streitkräfte mit wenigen Ausnahmen (insbesondere Spezialisten, dazu später mehr). Ihr Leben spielt sich größtenteils auf den riesigen, waffenstarrenden Kriegsschiffen ab, wo sie den Großteil ihres Lebens verbringen. Luft-Kabale Im Gegensatz zu diesen steht die Luft-Kabale: sie bildet den politischen Kader und gilt allgemein als einflussreichste und gefährlichste Gruppierung, da sie mehr als jede andere Gruppe die Techniken von Intrige, Rufmord und gesellschaftlicher Vernichtung der Widersacher gemeistert haben. Der gegenwärtige Kaiser entstammt Gerüchten zufolge der Luft-Kabale.

Sie bewohnen große, gut geschützte Wohnsiedlungen in den Kernwelten des Mantu-Reichs, weit entfernt von den unmittelbaren Krisengebieten, und ziehen aus dem Hintergrund die Fäden ihrer Intrigen. Erd-Kabale Die Erd-Kabale ist die am wenigsten öffentliche Gruppe der Mantu. Sie konzentriert sich auf die Erhaltung der inneren Ordnung des Reichs, stellt Polizeieinheiten und lenkt die Aufzucht und Ausbildung des Nachwuchses. Die Erd-Kabale entscheidet, welche Mantu den einzelnen Kabalen zugeteilt werden – und in welcher Zahl... Zumeist findet man diese Mantu auf ruhigen, abgelegenen Systemen, wo sie sich voll auf ihre Aufgabe konzentrieren können und die Umgebung für die Ausbildung und Erziehung nutzen können. Jede dieser Kabalen strebt nach der Vorherrschaft über die übrigen, dieser Wesenszug zieht sich von den höchsten Ämtern bis in die niedersten Ränge. Da die Mantu in ihrer Entwicklung bereits vor langer Zeit den Punkt von sinnlosen Bürgerkriegen überschritten haben, liegt ihre gegenwärtige Maßnahme in meist politischen Aktionen und Kampagnen gegen ihre Konkurrenten – natürlich möglichst unauffällig oder verschleiert, um nicht selbst ins Visier zu geraten.

Der Weg eines Mantu-Befehlshabers ist gepflastert mit den ruinierten Seelen jener, die seinem Aufstieg im Weg standen oder diesen aufhalten wollte. Die höchsten Ränge der Mantu sind mit eiskalt planenden Meistern der Intrige besetzt, welche trotz ihrer Stellung stets wachsam bleiben müssen – denn eine Vielzahl von potentiellen Nachfolgern liegt bereits auf der Lauer und plant den Sturz ihrer Herren, um dann selbst aufzusteigen. Hierarchie und Reichsstruktur sind bei den Mantu hocheffizient zusammengeführt worden. Über allem steht der Kaiser der Mantu, über den nicht viel bekannt ist, nur sein Beiname „Der Unberührbare“. Er wird aus einer der Kabalen in sein Amt erhoben und erfüllt dieses bis zum Tod. Dieses Amt ist das einzige, welches nicht durch Intrigen oder dergleichen gestürzt werden kann, lediglich die Vorbereitungen um als „idealer Kandidat“ zu gelten können beeinflusst werden. Wenn sie ihren Herrscher stürzen würden, entsteht durch das Prinzip der Intrigen ein Machtvakuum ... daher wird nur im Falle seines Todes ein Nachfolger gewählt. Faktisch wird der Nachfolger von den Kabale-Herren und den Regenten (als Wahlgremium) ernannt.

Quasi das "kleinste Übel" bzw. Wahlkampf über Propaganda. Seiner direkten Kontrolle unterstehen sowohl die Herrscher der Kabalen als auch die Provinz-Regenten. Da da das Mantu-Reich in seiner schieren Größe unbeherrschbar wäre, werden Provinzen in Größenordnungen der jeweiligen galaktischen Zonen eingerichtet und kartographiert – das Gebiet der Menschen wurde der Einfachheit halber als „Provinz SOL“ geführt. Bis zur Vertreibung der Mantus aus Sol und seinem Tode im Jahre 2698 wurde Sol von Larkseran Kyrserne regiert. Die Kabalen-Herren verwalten ihre Kabale und bekämpfen drohende Intrigen gegen sie selbst oder ihresgleichen. Unter ihnen steht das Fußvolk in den herkömmlichen Positionen aufgeteilt, stets im Kampf mit ihresgleichen und auf ihre persönliche Profilierung bedacht.

Attentäter Ausserhalb der klassischen Hierarchien und Strukturen stehen die ebenso verhassten wie gefürchteten Attentäter. Sie folgen keinem Befehl ausser dem des "Unberührbaren", alle übrigen, welche die Dienste der Attentäter in Anspruch nehmen möchten, müssen einen hohen Preis bezahlen, der nicht ausschliesslich in Geld zu erbringen ist ... diese Attentäter werden jedoch nur äusserst selten gegen Angehörige des eigenen Volkes eingesetzt, dann aber mit vernichtender Wirkung. Monarchie mit Lehenswesen und einer einflußreichen Adelsschicht. Die Mehrheit der Mantu ist vergleichsweise rechtlos und unfrei, zeigt aber keine Tendenzen zur Auflehnung oder friedlichen Änderung ihres Status. Der Gebrauch von Drogen, der Mangel an freiheitlich bürgerlicher Kultur und ein gesellschaftliches Dogma, das auf den Erhalt von Stabilität abzielt verhindern aufrührerische Tendenzen.

Die höheren Schichten werden umfassend und diversifiziert ausgebildet. Adel kann bei den Mantu vererbt oder verdient werden. Allerdings ist nur ein Kaiser ermächtigt, andere in den Adelsstand zu erheben, wodurch die Moral der Mantu zusätzlich geschwächt ist. Die Aristokraten der Mantu werden zu Universalgelehrten erzogen und genießen auch sonst die beste Ausbildung, da sie sowohl als Kommandanten wie auch als Ökonomen, Politiker und Künstler erfolgreich sein müssen. Zu den notwendigen Tugenden der Mantu-Adligen gehören der Glaube an die eigene Überlegenheit und eine hinreichende Verschlagenheit, um sich den Intrigen des übrigen Adels zu widersetzen. Unter dem niedrigen Adel stehen die qualifizierten Bürger des Imperiums. Es gibt eine beträchtliche Zahl von ihnen, die in den Verwaltungen, Montagehallen und Forschungsstätten arbeiten jedoch existiert bei den Mantu kein dominantes Bürgertum, das eine aufgeklärte Zivilgesellschaft bilden würde. Die meisten (nicht-adligen) Mantu schätzen Ordnung höher ein als Freiheit was dazu führt, daß sie hochgebildet sein können ohne ein Verlangen nach dem zu verspüren, was wir als bürgerliche Freiheiten bezeichnen. Diejenigen, deren Intellekt und sonstige Anlagen nicht zu einem qualifizierten Bürger reichen, verbleiben in der niedrigsten Gesellschaftsschicht, der breiten Masse.

Anders als beim Adel, spielt hier die Abstammung eine geringere Rolle auch wenn Finanzkraft der Erzeuger hilfreich sein kann. Die Unterscheidung wird bereits im frühen Kindesalter gemacht und dann Erziehung und Ausbildung entsprechend angepaßt. Wer einmal in der Unterschicht hängt, muß schon erstaunliches vollbringen, um in die Bürgerschicht aufzusteigen und damit nicht zuletzt das eigene Leben zu verlängern. Obwohl man nicht behaupten kann, daß die Mehrheit der niederen Mantu glücklich ist, so fügen sie sich doch gelassen in die ihnen zugewiesene Rolle. Trotz des harten und oft entbehrungsreichen Lebens das sie führen, wäre es allerdings eben so falsch, davon zu sprechen, daß sie unterdrückt werden. Zu einer unterdrückten Masse fehlt ihnen das Selbstbewußtsein und der Wunsch aufzubegehren. Auch hier ist die sichere Ordnung und das Bewußtsein, den eigenen Platz zu kennen, wichtiger. Zur Unterhaltung schätzen die Mantu vor allem optische Reize.

Die Sehkraft der Mantu ist besser ausgeprägt als die der Menschen insbesondere im Bezug auf die Farbwahrnehmung. So kann zum Beispiel durch eine intensive Abfolge verschiedener Farbblitze, die bei Menschen zu einem epileptischen Anfall führen können, bei einem Mantu einen Rauschzustand auslösen. Die Nahrung ist in der Regel breiig und eintönig. Unterschiedliche Konsistenz wie knusprig oder weich ist unwichtig, dafür allerdings die Farbe des Essens und obwohl die Mantu der Geruchswelt eher aufgeschlossen sind, wird streng darauf geachtet, daß das Essen keine Aromastoffe enthält wodurch das Geschmacksempfinden auf simple Ausprägungen von süß, scharf, salzig, sauer und bitter reduziert wird. Auch sonst sind die Mantu was Empfindungen angeht häufig eher reserviert und scheinen eine robuste Psyche zu haben.

Die Anwendung bewußtseinsverändernder Chemikalien ist alltäglich und legal was durchaus ein Faktor bei der Duldsamkeit der unteren Schichten sein könnte. Starke Emotionen sind allgemein verpönt und ein Gefühl wie Liebe gilt sogar als etwas völlig obszönes. Trotzdem existieren solche Gefühle bei den Mantu und werden geheim gelebt. Familien sind dementsprechend eher von partnerschaftlicher Zusammenarbeit geprägt als von Zuneigung.

Kultur:

Die Kultur wird von der gebildeten Oberklasse getragen. Die Beschäftigung mit allen Wissenschaften gilt als erstrebenswert. Unterhaltung bieten Sensorien, die die Augen der Mantu mit ungewöhnlichen Farben überfordern und so einen Rausch auslösen. Starke Gefühle einschließlich der Liebe sind verpöhnt, was sich auch in der Kunst wiederspiegelt. Wie die Menschen, lieben auch die Mantu die Symmetrie wobei sie stärker als die ersteren zur Punktsymmetrie hingezogen sind.

Erstkontakt:

Der Erstkontakt zwischen Menschen und Mantus fand im Jahre 2690 statt. Kurz darauf wurde die Konföderation zerschlagen und der Krieg gegen die Exilanten begann. Dies fand im Jahre 2691 statt. Die Mantu haben nur ein einziges Ziel in ihrer Aussenpolitik: totale Übernahme und Eingliederung in ihr Reich. Dafür ziehen sie friedliche Mittel vor, scheuen sich aber nicht vor Gewaltanwendung. Im Fall der Menschen haben sie erfolgreich einen großen Anteil der Bevölkerung "überzeugt" und lassen nun die Menschheit in einem gigantischen Bruderkrieg ausbluten, um in dieser Zeit ihre Stellung zu festigen und letztendlich über die Reste die vollständige Kontrolle zu übernehmen. Allerdings ist ihre größte Stärke auch ihre empfindlichste Schwäche: Ihre grenzenlose Arroganz und die Überzeugung, jedem anderen Volk des Universums überlegen zu sein, kombiniert mit der Situation der ständigen Bedrohung durch innere Konkurrenten und Intrigen, ist ihre Aufmerksamkeit nicht voll auf die Menschheit gerichtet und kann durch geschickte Strategie und unerwartete Schachzüge unterlaufen werden, da sie derartiges Geschick nicht von den Menschen erwarten. Dies wurde dann auch zu ihrem Verhängis und führte im Jahre 2698 zu ihrer Vertreibung aus Sol. Mantu betrachten alle anderen Völker als minderwertig und unzivilisiert, unentwickelt und ohne Ziel... und sie sehen es als ihre Aufgabe an, diesen Völkern das Höhere Wohl unter Führung der Mantu-Rasse angedeihen zu lassen.

Technischer Standard:

Überlegene Biotechnologie macht das Klonen verschiedenster Lebewesen möglich. Die Mantu verfügen über eine fortgeschrittene Sozialtechnik und bedeutende Erkenntnisse in den Geisteswissenschaften, die aber nur einem kleinen Teil zugute kommen. Die Rüstungstechnologie basiert nicht auf organischer Grundlage sondern eher auf fortschrittlichen Kunststoffen und Legierungen unter Verwendung ungewöhnlicher Kristallstrukturen. Bei gleicher Bewaffnungsstärke sind die Mantuschiffe zumeist wendiger als ihre terranischen Pendants und die fortschrittlichen Legierungen erlauben größere Haltbarkeit bei geringerem Gewicht und Volumen.

Fraktionen
Mantu:
Die Auflösung der TCN erbrachte nicht den gewünschten Effekt und trotz der technischen Überlegenheit sind die Expansionsmöglichkeiten der Mantu durch ihre quantitative Unterzahl ins Stocken geraten. Dadurch änderte sich die Politik der Mantu auf Aufbau der Wirtschaft und feste sozialer Gesellschaftsstrukturen. Die Menschen in den besetzten Gebieten werden - zumindest offiziell - als wertvoll und gleichwertig angesehen.
Ziele der Mantu:
  • Wahrung des Status Quo
  • Eroberungen autonomer Systeme
  • Wirtschaftlicher Aufschwung
  • Gewinnung der Sympathie der Bevölkerungen
Beziehungen der Mantu zu anderen Fraktionen:
TCN
Krieg erklärt
GWU
Krieg erklärt
Kilrathi
Krieg erklärt
Nephilim
Krieg erklärt
Piraten
Krieg erklärt
Regelwerkauszug: Vorzüge und Schwächen
Regelwerkauszug: Volkswissen
 
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