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Gespräch unter 4 Augen
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Re: Gespräch unter 4 Augen

Beitragvon Stinger » 24. Juni 2020 22:45


Sie atmet einige Momente ruhig, ehe sie darauf antwortet.

"Vielleicht betrifft es uns, aber ich möchte dich nicht damit belasten ?" Sie schweigt einen Moment, ehe sie fortfährt. Eine weitere ungewohnte Verhaltensweise der stolzen und direkten Schwertfrau.

"Alexiel...meine Mutter...hat Kontakt zu mir aufgenommen. Sie lässt dir Grüße ausrichten und hat sich über meine Fortschritte unter deiner Führung informiert. Und mich an gewisse...Verpflichtungen erinnert, die mit der... Behandlung in Zusammenhang stehen könnten."

Es ist nicht zu übersehen, dass es ihr ungeheuer schwerfällt, sich derart zu öffnen - selbst ihrem Geliebten gegenüber, der als einer der wenigen Menschen in der Galaxie ihr vollstes Vertrauen genießt.

"In my dreams, we are always together."

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Re: Gespräch unter 4 Augen

Beitragvon Seldom » 24. Juni 2020 23:53


*er schwieg eine Weile und überlegte, welche Verpflichtungen in Zusammenhang mit einer medizinischen Behandlung stehen könnten - aber es schien ihm nichts einleuchtendes zu sein - zu fremd war diese "Clantradition"....er bemerkte auch wie sich Stinger um die Antworten wand*

Nun...ich merke, dass du damit sehr zaghaft bist, jedoch möchte ich wissen, wenn die Vergangenheit ihre Finger in Form von Verpflichtungen nach meiner Gefährtin ausstreckt. Ich verstehe den Zusammenhang nicht - aber ich denke ich sollte es *sagte er direkt aber liebevoll - etwas was sich nur selten an seine Oberfläche kämpfen konnte* ...magst du mich nun aufklären?

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Re: Gespräch unter 4 Augen

Beitragvon Stinger » 25. Juni 2020 19:00


Sanft, aber bestimmt löst sie sich aus seinen Armen und setzt sich aufrecht, den Oberkörper zu ihm gedreht und mit offenem, klarem Blick in sein Gesicht.

"Ich habe die Behandlung begonnen, weil ich mich seit einiger Zeit unwohl fühle und die Schmerzen zugenommen haben. Die Ärzte sind der Meinung, dass mein Körper sich etwas verändert und mein Hormonhaushalt etwas durcheinander geraten ist, seit wir unsere Beziehung pflegen. Ich habe meine Emotionen in dieser Hinsicht nicht so weit beherrscht, das ist das Resultat davon. Die Behandlung war eine Empfehlung und sollte die Narben vekleinern, damit ich weniger Schmerzen verspüre. Allerdings..." Sie macht eine Pause und atmet tief ein. Jetzt ist der Moment gekommen, das Thema anzusprechen, was sie seit Wochen verfolgt. Wie wird er reagieren ?

"Kray...ich habe mehrere Jahre gedacht, dass die Narben...für immer bleiben. Mit allen Konsequenzen daraus. Die Ärzte haben jedoch festgestellt, dass meine Organe keine bleibenden Schäden davongetragen haben, was für mich bedeutet, entgegen meines bisherigen Glaubens..." Sie blickt ihm noch immer ins Gesicht. Sie weigert sich, dem Drang wegzublicken nachzugeben.

"Ich bin in der Lage...Kinder zu bekommen."

Jetzt ist es ausgesprochen. Sie wird es niemals zurücknehmen können, ganz gleich wie seine Reaktion ausfallen würde. Doch das Verstörendste hatte sie noch nicht erwähnt.

"Ich habe mit Alexiel darüber gesprochen und sie erinnerte mich daran, dass ich unter der veränderten Lage meine Pflichten als Frau des Clans erfüllen muss. Es ist üblich, dass die Frauen im kriegsfähigen Alter dafür sorgen, dass Kinder gezeugt werden können, indem wir...im Labor...du verstehst, was ich meine. Auch wenn eine Schwertfrau kämpfen und fallen sollte, werden ihre Kinder vom Clan aufgezogen und ausgebildet, um eine neue Generation zu bilden."

Sie schüttelt leicht den Kopf.

"Ich habe mich mit diesem Thema nie befasst, weil ich dachte... und nun ist alles anders. So...verwirrend."

Noch nie hat jemand Stinger, die stolze Schwertfrau, so verwundbar erlebt, wie Seldom in diesem Moment.

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Re: Gespräch unter 4 Augen

Beitragvon Seldom » 30. Juni 2020 16:37


*Er ließ die Worte wirken...es waren viele Informationen. Positive und auch nachhaltige, die die Zukunft massiv verändern könnten. Dabei kam ihm seine eigene Familie in den Sinn..seine Kinder und seine Frau. Sie wurden durch die Loyalisten und die Mantus beseitigt - jedenfalls ergaben jegliche Untersuchungen genau diesen Schluss. Wenn er an seine drei Kinder dachte, zerbrach es ihm das Herz - er versuchte so oft diese Gedanken und die damit verbundenen Selbstvorwürfe zu umgehen und sich stoisch auf den Dienst zu konzentrieren. Eine Taktik, die zu 99% aufging - jetzt jedoch konnte er es nicht beiseite schieben - und er hasste sich dafür, dass er es dennoch immer tat - aber hier ging es jetzt nicht um ihn - um sein dunkles zerbrechliches Inneres..hier ging es nun um die Zukunft der Frau, die ihn zurück ins Leben geholt hatte.

Es dauerte noch ein wenig und Arian konnte es erkennen, das ihre Worte auch bei ihm Wunden aufrissen*

Nun...*er schaute sie an* ...primär ist es doch was absolut positives. *er stockte ein wenig und sammelte sich nun endgültig um sich auf das Essentielle zu konzentrieren*

*er legte seine Hand auf ihren Schenkel*

Ich freue mich für dich! *dies kam überzeugend über seine Lippen*

Was bedeutet das nun für dich? Und in zweiter Linie für uns?

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Re: Gespräch unter 4 Augen

Beitragvon Stinger » 1. Juli 2020 18:35


Sie blickt ihn lange an, bevor sie antwortet.

"Ich habe mir viele Gedanken darüber gemacht und mich dazu entschieden, meine Eizellen einfrieren zu lassen für einen späteren Zeitpunkt, so wie es von mir erwartet wird. Du solltest jedoch wissen, dass sie niemals ohne meine Erlaubnis zum Einsatz kommen, so lange ich am Leben bin..."

Sie legt ihre Hand auf seine.

"Ich habe als Kind davon geträumt, wie meine Mutter zu sein... eine große Kriegerin, die Ruhm und Ehre erworben hat und nach ihrer Zeit im Krieg nach Hause zurückgekehrt ist, um eine Familie zu gründen. Als ich erwachsen wurde...Angharad verschwand und ich dachte, es wäre unmöglich... strebte ich nur noch nach dem Ruhm der Schlachtfelder, bis ich nicht mehr zurückkehren würde. Aber du hast meinen Fatalismus bereits vertrieben und jetzt..."

Der Druck ihrer Hand auf seiner wird ein wenig fester, als sich ihre Finger leicht krümmen, um seine Hand zu umschliessen.

"Ich werde deine Frau niemals ersetzen können, dazu habe ich kein Recht und es verlangt mich nicht danach. Ich kann sie als andere Frau in deinem Leben respektieren, ebenso wie eure Kinder, denn sie sind ein Teil des Mannes, den ich liebe. Es ist für mich nicht vorstellbar, jetzt einen Rückzug anzutreten, es gibt noch so vieles zu erleben, so vieles zu erreichen, so vieles zu lernen...

Ich werde geduldig sein und dich beschützen, mein starker Bär, bis du eines Tages deinen Abschied einreichen wirst, wenn die Konföderation dich nicht mehr braucht. Dann werden wir gemeinsam gehen, nach Carthae oder wo immer du willst... und dann werden wir sehen, ob du ein weiteres Mal eine Familie zu gründen bereit sein wirst. Ich werde dich immer lieben, ganz gleich was geschieht oder wie deine Entscheidungen ausfallen mögen."

Sie schenkt ihm ein sanftes, liebevolles Lächeln.

"In meinen Träumen...sind wir immer zusammen."

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