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Ein Quadrant in Flammen
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Globales Ereignis
Exklusiver Charakter [AIII]
 
Ein Quadrant in Flammen

Beitragvon Globales Ereignis » 6. Mai 2020 17:18


New Detroid, New Detroid System, Gemini Sektor

Jorge Sandoval, Ex-Captain des TC-Marines-Corps der Loyalisten, glitt lautlos über das Dach, des Wohnturmes. Hinter ihm folgte sein Einsatzteam, das mehr Krach machte als ihm lieb war. Er rückte die Nachtsichtbrille zurecht, denn noch war es Nacht über New Detroid City, umging das letzte Ventilatorgehäuse und blickte über den freien Streifen zwischen seiner Position und der Kante des Turmes.
Sandoval zog seine Waffe aus dem Holster und Blickte zu dem Sicherheitsmann hinüber, der das Dach bewachte. Er verstärkte die Sichtwahrnehmung seiner Brille und fand sein Ziel. Sandoval legte Lehrbuchreich an und feuerte. Aus dem Dämpfer seiner Mündung drang ein dumpfer kaum hörbares Geräusch und der Wachmann viel in sich zusammen. Mehrere weitere Wachen brachen fast zeitgleich zusammen, als sie von seinem Team ausgeschaltet wurden.
Auf ein Klickzeichen seines Kehlkopfmikros hin, rückten seine Leute weiter auf das Dach vor. Zwei von ihnen verankerten das Dreibein eines schweren Raketenwerfers mit Bolzenschußgeräten im Dach. Zwei weitere hoben das Rohr und das Lenksystem auf die Lafette. Die Chefin der Bedienungsmannschaft war mit einem Datenpad beschäftigt und ließ den Selbsttest durchlaufen.
Sandoval winkte den Beobachter zu sich.
"Stellen sie sicher den richtigen Flugwagen zu erwischen", wies er den Mann an.
Der Beobachter nickte: "Hab alles überprüft ich weiß in welchen Wagen unser Kunde ist."
"Gut in zehn Minuten müsste er kommen…"

Douglas O‘Reilly Der Sicherheitsminister von General Mitchells Regierung bestieg den Flugwagen. Der Wagen war mehr als nur eine Luxuslimousine, sie war schneller als ein Standardmodell, gepanzert und besaß eine hochmodernes Sensorsystem. Der Pilot, war ein alter Veteran, des ersten Nephilim-Krieges und nickte dem Minister freundlich zu. Als der Minister saß und sich die geschlossen hatte, hob der Pilot ab. Mit dem Wagen des Ministers stiegen vier weitere Wagen gleichen Typs und Aussehens auf, die jedem Angreifer verwirren sollte auf. Der Pilot und der Minister wusste jedoch nicht, dass einer der Techniker, auf einem geheimen Konto, kürzlich eine fürstliche Summe erhalten hatte und einen Sender in dem Wagen versteckt hatte, den der Minister bevorzugte.

"Da kommt der Kunde", sagte der Beobachter in sein Mikro, begann den versteckten Peilsender aufzuspüren und bestrich den richtigen Flugwagen mit einem Ziellaser.

"Wir werden erfasst!", rief der Pilot des Flugwagens als die Sensoren Alarm schlugen
"Was?!" schrie der Minister erschreckt auf...

Als die Rakete aus dem Abschußrohr jagte, wurde das gesamte Dach, von der Antriebsflamme, die aus dem Heck des Flugkörpers stieß, erhellt. Der Pilot versuchte den Wagen zur Seite zu reißen, doch der Abstand war zu nahe, sodass seine Reaktion zu spät kam. Die Panzerung des Wagen, war auf kleinere Raketen und Energiewaffen ausgerichtet, aber gegen eine schwere Militärrakete, die speziell zum Knacken von schweren Kampfjägern ausgelegt war, hatte sie keine Chance. Und da die Rakete mit einem Ziellaser in ihr Ziel gelenkt wurde, halfen auch keine Düppel mehr. Die Rakete schlug ein und zerriss den Wagen des Ministers, in einem blauen Feuerball, als sich der Wasserstoff des Tanks entzündete. Die Trümmer regneten auf New Detroid hinab.

[NPC der A3]

 

Globales Ereignis
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Re: Ein Quadrant in Flammen

Beitragvon Globales Ereignis » 8. Mai 2020 10:22


Liverpool-Station, Newcastle System, Gemini Sektor

Die acht Frachter näherten sich der Liverpool-Raffenerie.

Auf dem Schirm des Fluglotsen Matt Capadounis, flackerten die Icons der Schiffe, schon seit mehr als einer Stunde; nun waren sie nur noch fünfzehn Minuten von der Raffinerie entfernt und es war Zeit den ersten Kontakt herzustellen. Sie vorher anzurufen wäre angesichts von dutzenden von weiteren Schiffen die an- und ablegten reine Zeitverschwendung gewesen. Auf Militärstation wäre es vielleicht anders gewesen, einen Konvoi anzufunken sobald er auf den Sensoren auftauchte, um sicherzugehen wer er war und was er wollte, doch Liverpool war eine zivile Station. Ja sie war die wichtigste Raffinerieplattform im ganzen Potter-Quadranten, wenn nicht sogar des gesamten Gemini-Sektors, und somit war sie durchaus ein potentielles Ziel für Piraten und andere Angreifer, aber dennoch rechnete eigentlich niemand damit, das solch etwas je geschehen könnte. Selbst wenn die Gefahr im wilden Gemini, in der es von Piraten, Outlaws, Söldnern und nicht zu vergessen den Mantu, wimmelte nicht unerheblich war. Aber Matt arbeitete hier schon seid Jahren und nie war es in derzeit zu irgendwelchen größeren Zwischenfällen gekommen, denn selbst ein Pirat wollte sich bereichern und den Goldesel ihn nicht schlachten solange er noch Dukaten von sich gab. Also würde niemand die Station lahmlegen wollen und so gab es keinen Grund für zu große, Sicherheitsmaßnahmen, die den Handel verzögerten und Zeit war schließlich Geld.

Matt öffnete einen Kanal zum Führungsschiff des Konvois: °Liverpool-Raffinerie an den Konvoi an Position 3456-6023-8289 bitte kommen!

°Hier der Konvoi an Position 3456-6023-8289, wir hören sie Liverpool-Control.

°Nennen sie uns ihren Namen, ihre Registrierungsnummer und ihre Fracht

°Wir sind der Beowulf-Konvoi, Registrierungsnummer BW34-06JC-FDGM aus dem Junction System, wir liefern Lebensmittel und Vergnügungsartikel von Speke, damit ihr auf der Station auch mal etwas Abwechslung bekommt.

°Das klingt doch gut.

Matt lachte und wunderte sich als er den Konvoi auf der Ankunftsliste fand, hätte er doch schwören können, dass er am Morgen noch nicht auf der Liste verzeichnet gewesen war. Vielleicht hatte er es einfach nur überlesen. Bei soviel Verkehr hier konnte so etwas schon schnell mal passieren. Er wies den Schiffen des Beowulf-Konvois ihre Anlegeplätze zu und damit war für ihn die ganze Sache erledigt. Nun wandte er sich den nächsten Schiffen zu.

Fünfzehn Minuten später stand Techniker Nikolai Rasmussen an der Luftschleuse und überwachte das Andockmanöver eines der acht Schiffe des Beowulf-Konvois. Er würde die Besatzung offiziell im Namen der Station begrüßen und zeitgleich die Luftschleuse im Auge behalten, sollte es zu Problemen kommen. Die Schleusen waren bei dem starken Betrieb, der auf der Station herrschte, fasst im Dauerbetrieb. Daher hatte die Stationsführung beschlossen, dass dauerhaft ein Techniker anwesend war, um bei einem Zwischenfall fort reagieren zu können und so eine tödliche Katastrophe zu verhindern. Das war billiger als die Schleusen ständig auszutauschen.

Das Andockmanöver verlief allerdings wie erhofft ohne einen Zwischenfall und die Anzeigen auf dem Überwachungsterminal zeigten grün und er gab den Befehl zum öffnen der Drucktür. Das Schott öffnete sich mit einem zischen, dann trat Nikolai vor um die Neuankömmlinge zu begrüßen und sah sich dem Ende einer Pistolenmündung gegenüber, die auf seinen Kopf zeigte.

"Die Station hat ab sofort einen neuen Inhaber und mache ja keine Faxen", sagte der Mann, der in bedrohte und in einem Kampfanzug steckte, während hinter ihm dutzende weiterer Schwerbewaffneter durch den Schleusentunnel eilten.

Zur selben Zeit stürmten aus den anderen sieben Frachtern weiter Entertrupps in die Station.

Fluglotse Matt Capadounis hatte sich geirrt, es gab doch jemand der eine Unterbrechung der Versorgung und die Lahmlegung der Wirtschaft des Quadranten egal war, oder der gerade darauf abzielte und er hatte gerade seinen Zug gemacht. Eins hatte Matt in seinen Gedanken nicht einfließen lassen oder es vergessen, während eines Krieges, waren die Raffinerie-Station ein lohnendes Angriffsziel, um die Versorgung und damit Kampfkraft des Gegner zu schwächen und dieser Angreifer, dachte in bahnen von Kriegsführenden Parteien.

[NPC der A3]

 

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Re: Ein Quadrant in Flammen

Beitragvon Globales Ereignis » 29. Mai 2020 08:54


Regierungssitz, New Constantinople, Gemini Sektor

Milos Stoijanov, der Premier von New Constantinople, saß in seinem Büro und starrte die fast leere Flasche Scotch an. In den vergangenen Tagen war sein Leben zur Hölle geworden – es verging kein Tag, an dem die schlechten Nachrichten, nicht Schlange standen, um auf ihn einzuschlagen. Nach Jahren relativer Ruhe brach nun ein Sturm im Potter-Quadranten aus und er war mitten drin.

Milos leerte das Glas und füllte sich sofort nach, als es an seiner Tür klopfte. Er zuckte zusammen, welches Unheil würde jetzt wieder auf ihn zukommen?

"Kommen sie herein!", rief er, ohne auch nur ein Stück zu nuscheln. Verdammt er wurde immer restistenter gegen den Alkohol. Das war kein gutes Zeichen: Es bedeutete der Trank zuviel.

Xavi Hernandez, der Nachrichtenminister seiner Regierung betrat den Raum, und sein Gesicht sprach Bände.

Milos schloss die Augen und wollte seine Hände auf seine Ohren drücken, als könnte er so alles Unheil von sich abwenden. Doch es half nichts, je schneller er es hinter sich hatte, umso schneller konnte er den Schock verdauen.

"Was hast du Neues Xavi?"

Xavi seufzte: "Nichts gutes Milos, wie immer: In New Detroit, gab es weitere Anschläge auf Mitchells Kabinett, sie haben seinen Verteidigungsminister erwischt."

"Was von Hugh gehört?"

"Nein wir können ihn nicht erreichen, es kann gut sein das er auch...", Xavi deutete mit den Händen eine Explosion an.

Milos schüttelte den Kopf. In all den Jahren hatte es Hugh Mitchell geschafft für Ruhe und Sicherheit zu Sorgen und das im Antlitz der Mantu, die nur einen Sprungpunkt entfernt auf ihn warteten. Dies hatte er sogut gemacht, dass die Leute in New Detroit darüber hinwegsahen, dass er nie gewählt worden war. Das war mit den Anschlägen vorbei gewesen. Auf einmal merkten die Menschen dort, dass sie keine Demokratie mehr hatten und forderten diese nun lautstark auf den Straßen ein.

Da General Mitchell, ein starker Mann und ein Garant für die Sicherheit des gesamten Quadranten gewewesen war – den sogar die Mantu respektierten –, hatten auch Milos und seine Vorgänger, enge Beziehungen mit ihm gepflegt, um von seinen Schutz zu profitieren. Das war nun ebenso vorbei, auch in New Constantinople gingen die Menschen auf die Straße und forderten ihn zum Rücktritt auf, weil er sich, mit einem Diktator eingelassen hatte. Zum Glück hatte es hier noch keine Anschläge gegeben, doch Milos hatte keine Hoffnung das, dies so bleiben würde.

"Es ist gibt noch mehr."

"Oh Gott, was noch?"

"Liverpool wurde von Fremden angegriffen und besetzt. Die Besatzer halten alle dort angelegten Schiffe in ihrer Gewalt und verwehren allen anderen das andocken."

"Nein!"


Liverpool war für New Constantinople lebenswichtig. Es war, neben New Detroit, das industrielle Herz des Quadranten. Wer hatte die Stärke so etwas durchzuziehen und mit derartiger Effizienz er schüttelte den Kopf voller Unglauben. Das zwang ihn zu einer Reaktion, er musste die Station zurückerobern. Sollte das Volk davon erfahren und die Versorgung ausbleiben, dann würde es nichr nur Proteste geben, sondern gleich einen verdammten Aufstand.

"Wir müssen die Milizflotte nach Newcastle schicken, sie muss die Station befreien."

Xavi nickte.

[NPC der A3]

 


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